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Die
Westgrenze des Rosental-Quartiers bildet der Riehenring mit den Messehallen.
Im Norden ist es die kanalisierte Wiese, im Osten die Schwarzwaldallee
und die Autobahn-Osttangente, die das Viertel umfassen. Im Süden liegt
die Trennlinie zwischen Wettstein- und Rosental-Quartier auf der Riehenstrasse,
der Ausfallachse in die benachbarte Gemeinde Riehen. Bevor die gründerzeitliche
Bautätigkeit einsetzte, gab es ausser dem ersten Badischen Bahnhof nur
wenige Gebäude im zukünftigen Rosental-Viertel. Bald aber breitete sich
die Bebauung vom damaligen Bahnhof ostwärts aus. In dichter Bauweise,
wie in den anschliessenden Quartieren Matthäus und Klybeck, wurden Wohn-
und Gewerbebauten errichtet. Bis zur Jahrhundertwende waren bereits wesentliche
Bereiche des Viertels überbaut. In den folgenden 20 Jahren wurden die
Wohnareale arrondiert. Der neue Badische Bahnhof (im Hirzbrunnen-Quartier
liegend) mit den Geleiseanlagen und dem zugehörigen Güterbahnhof wurde
zu dieser Zeit gebaut. Direkt vor dem neuen Bahnhof entstand zudem ein
umfangreiches Fabrikareal der Chemischen Industrie.
Anfang des 20. Jahrhunderts fanden überall in Europa Messegründungen
statt. Auch in Basel faszinierte die Idee, so dass man 1918 auf dem Gelände
des alten Bahnhofs ein erstes, hölzernes Messeprovisorium einweihte. Dieses
wurde 1923 ein Raub der Flammen. Unverzüglich begann man mit dem Bau von
neuen massiven Messehallen an gleicher Stelle. Jedes Jahr finden in den
Hallen der Messe Basel unzählige Fachausstellungen statt, von der Muba,
der Mustermesse Basel im Frühjahr, über die Kunstmesse Art im Frühsommer
bis zur Herbstmesse im Spätherbst.
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