Basler Mundart

 
     
Ammedyysli gestrickter Pulswärmer
Beiz Wirtschaft, Kneipe
Balaari 1. Schwätzer, 2. Rausch
Batzelaibli ovales Brötchen, das einst zehn Rappen (1 Batze) kostete
Bèppi 1. Jakob, Johann Jakob. 2. Basler (weil der Rufname Johann Jakob im Basel des 18. und 19. Jh. sehr häufig war)
Daig 1. Teig, 2. Gesamtheit der wohlhabenden alten Basler Familien (humoristisch)
Faggel Zettel
Glepfer 1. Knallbonbon, 2. Cervelatwurst, 3. Nichtskönner
Gnùlleri Kerl (Höschsprache)
Gùgge Tüte (Tragtasche aus Papier)
Gùttere Flasche
hösch! hörst du! ("Hösch, Digge, mach keini Lämpe, hösch!")
Lälli Zunge
Määrt 1. Markt, 2. Basler Martkplatz
pfuuse 1. mit Geräusch Dampf oder Luft ablassen, zischen,
2. schlafen
Schmiir Polizei
Wèggli kleiner Weggen, Brötchen, Semmel
Zwùggel kleiner Mensch, Knirps

Quelle: Rudolf Suter, Baseldeutsch-Wörterbuch, Christoph Merian Verlag, Basel