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Das
Klybeck-Quartier erstreckt sich von der Horburgstrasse nordwärts. Seine
Westgrenze bildet der Rhein, die Nord- und Ostgrenze die Wiese, die vor
ihrer Einmündung in den Rhein einen Bogen in Richtung Kleinhüningen schlägt.
Bis etwa 1870 wurde das unbebaute Land zwischen der Stadt Basel und dem
Fischerdorf Kleinhüningen zur Hauptsache als Weide benutzt. Dem Wohnviertel
vorgelagert im Rhein existierte damals eine mehrere hundert Meter lange
Insel, welche über einen Steg zu erreichen war, der ungefähr bei der heutigen
Inselstrasse lag. Dort in der Nähe stand das Klybeckschloss, das dem Viertel
den Namen gab. Der Ursprung des mehrmals umgebauten Herrschaftssitzes
war eine kleine mittelalterliche Wasserburg. Der Name 'Schlossgasse' erinnert
an diesen 1955 abgerissenen Bau. Um die Jahrhundertwende bereits schüttete
man den Rheinnebenarm auf, der die besagte Insel abtrennte, um gut zugängliche,
zusätzliche Flächen für den Ausbau von Industrieanlagen zu gewinnen.
Neben den Hafenanlagen war es vor allem die Chemische Industrie, die
sich in diesem Quartier niederliess. Einen Einfluss auf die Standortwahl
hatte sicher die Lage am Rhein. Die Prägung des Quartiers durch die Industrie
war bereits bei seiner Entstehung deutlich.
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