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Das
Bachlettenquartier hat seinen Namen vermutlich nach den zahlreichen Bächen
und den Lehmvorkommen in diesem Gebiet erhalten. Es erstreckt sich von
der Senke des Birsigtales nordwestwärts bis an die Grenzen der beiden
Baselbieter Agglomerations-gemeinden Allschwil und Binningen. Diese Gemarkung
ist aber im Stadtbild nicht sichtbar, da Basel und die benachbarten Gemeinden
baulich eine Einheit bilden. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen,
dass beim Aufbau des Tram- und Busnetzes die Linien direkt in die umliegenden
Gemeinden geführt wurden. Dank dieser Massnahme stieg die Erreichbarkeit
der Stadt und machte die Gebiete entlang der Verkehrswege interessant
als Wohn- und Arbeitsort.
Das Wohnviertel Bachletten ist heute im Wesentlichen aus zwei unterschiedlichen
Bereichen zusammengesetzt. Das Gebiet, das vor 1920 bebaut wurde, zeichnet
sich durch grosszügige Villen und Mehrfamilienhäuser aus, zu
denen fast immer Gärten gehören. Es ist der Inbegriff des Bachlettenquartiers
und liegt innenstadtnah, nordwestlich des Birsig bzw. des Zoologischen
Gartens. Im Neubadviertel prägen weitgehend Reiheneinfamilienhäuser
das Bild, welche teilweise von Wohnbaugenossenschaften errichtetet wurden.
Durch die vielen Gärten und Alleebäume wirkt das ganze Wohnviertel
grün und offen. Zu diesem Eindruck tragen auch der Zoologische Garten,
der Schützenmattpark und die Sportanlage Schützenmatte bei.
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