|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Quazzle |
|
Am Anfang stand die Aufgabe, innerhalb von vier Monaten als Gruppe von "Newbees" ein Spiel zu entwickeln, das mit Basel zu tun hat, über eine Datenbankanbindung verfügt und den Begriff DHTML verdient. Schon bald jedoch zeigte sich, dass wir nicht nur die Vorgaben erfüllen, sondern auch die Idee des Internets - sprich des Vernetzens - verwirklichen wollten. Das Abenteuer konnte beginnen. In einer ersten Phase wollten wir ein Spiel erstellen, das einerseits Spass macht und andererseits auch das Interesse weckt, mehr über Basel zu erfahren. Das Spiel sollte alle Altersklassen ansprechen, einfach zu spielen und weitgehend sprachunabhängig sein. Somit liess sich die Zielgruppe folgendermassen beschreiben: Der typische Quazzle - Besucher ist zwischen 10 und 95 Jahre alt, männlich oder weiblich, fühlt sich der Region verbunden und hat Zugang zum Internet. Ein Anmeldeprozedere sowie eine umfangreiche Spielanleitung wollten wir auf jeden Fall vermeiden. Ein Puzzle schien uns als zeitloses Spiel besonders geeignet. Diese Spielform, die seit Jahrzehnten sowohl Alt als auch Jung zu begeistern vermag, ist ja selbst auch eine Art Netzwerk, bei dem einzelne Teile zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden. Als Puzzleteile wollten wir die Basler Quartiere verwenden. Die Quartiere, selber Netzwerke vielfältiger gegenseitiger sozialer Beziehungen, welche durch Verbindung untereinander die Stadt bilden, erschien uns als Motiv ideal. Die Websites der Werkstadt Basel und des Kinderstadtplans der Christoph-Merian-Stiftung haben uns in unserer Idee bestätigt. Das Puzzle-Spiel soll als Aufhänger für den spielerischer Einstieg in die Quartier-Problematik dienen. Das Spiel sollte dynamisch und interaktiv sein. Mit den einzelnen Puzzleteilen, die der Besucher der Website zu einem Ganzen zusammensetzt, wollten wir diese Dynamik realisieren. Aber wir wollten noch mehr. Wir wollten das Internet voll nutzen, auch als interaktives Kommunikationsmittel. Dazu haben wir in der 1. Phase ein Gästebuch eingerichtet, welches Rückmeldungen der Site-Besucher aller Art ermöglicht. In der 2. Phase ist ein moderiertes Forum geplant. Ferner haben wir grossen Wert darauf gelegt, unser Projekt durch Links in das World Wide Web einzubinden. Im Rahmen der "Konkurenz-Analyse" haben unsere Recherchen ergeben, dass die einzelnen Quartiere im Internet kaum präsent sind. Ein paar vereinzelte Quartiervereine sind zwar vertreten, aber isoliert und ohne Bezug untereinander - mehr Flickwerk als Netzwerk. Dem Bezug der Quartiere zur Stadt, was ein Quartier eigentlich legitimiert, wird nur ungenügend Rechnung getragen. Die Qualität (usability und presentation) dieser Sites konnte uns nicht überzeugen. Vor allem haben wir erkannt, dass eine eigentliche Quartierplattform für Basel fehlt. Es gibt zwar vereinzelte Ansätze wie z.B. das Pilotprojekt der Basler Zeitung PlanetBasel , das eine Quartierdatenbank anbietet, oder das Projekt Stadtentwicklung des Hochbauamtes, welches sich mit dem Umbruch des St. Johann-Quartiers beschäftigt. Prunkstück und Quelle vieler Informationen über Basel ist aber die Website des Statistischen Amtes mit Quartierbeschreibungen und interessantem Zahlenmaterial zu den einzelnen Quartieren. Mit unserem Projekt glauben wir, diese Lücke schliessen zu können. Eine graphisch ansprechende, leicht zu bedienende einheitliche Oberfläche lädt zum "Stöbern" auf der Website ein. Die Site, die sowohl auf Ebene Stadt wie auch auf Ebene Quartier offen und leicht erweiterbar ist, eignet sich durchaus auch für weitere Städte innerhalb der Region. So kann das Netz "Quartier" weiter "geWebt" werden. Zeitplan Ein Inventar unserer Ressourcen hat ergeben, dass jeder von uns durchschnittlich 4 Stunden pro Woche für das Projekt aufwenden kann. Ferner haben wir festgestellt, dass keiner von uns in der Webbranche tätig ist und wir somit über kein professionelles Know-How in diesem Bereich verfügen. Alles, was wir hatten, war viel Motivation, gesunder Menschenverstand, eine positive Einstellung zum Projekt und Toleranz gegenüber allen Gruppenmitgliedern. Der Zeitplan war weitgehend durch die i-school vorgegeben: 15.08. Vorstellung der Aufgabe und individuelle Ideenfindung Wir mussten also nicht für unser Wunsch-Projekt einen Zeitplan definieren, sondern vor allem unser Projekt auf die beschränkten Ressourcen und den engen Zeitplan ausrichten. Für uns hiess das konkret: nicht ein ambitioniertes aufwändiges Projekt zu planen, sondern ein einfaches, welches sich allenfalls leicht erweitern liesse, falls die Zeit reicht. Im Nachhinein hat sich diese Strategie hervorragend bewährt. Ohne allzu grossen Druck konnten wir Stück für Stück des neu erlernten Stoffes aus dem Kurs in das Projekt einfliessen lassen. Navigationskonzept
Innerhalb eines Kapitels ist die seitliche Navigationsleiste ebenfalls
einheitlich und an der jeweils gleichen Position plaziert. Das Spiel Die verwendete Technik Die unterschiedliche Behandlung der Layers bei den beiden marktführenden Browsern führte dazu, dass wir beim Einstieg in das Spiel den verwendeten Browser prüfen und dann automatisch auf die entsprechende Seite verzweigen mussten. Es wäre möglich gewesen, das Spiel mit Flash zu realisieren, aber wir wollten nicht, dass ein entsprechendes Plug-In geladen werden muss. (Motto: kiss - keep it simple stupid) Die folgenden Mittel wurden eingesetzt:
Sobald die Seite publiziert ist, werden alle wichtigen Institutionen, insbesondere diejenigen, auf welche wir verweisen, per E-mail angeschrieben und gebeten, einen Link auf Ihren Websites zu setzen. Dazu wird ein Logo zum Download angeboten. Aktiv werden wir die Site bei den verschiedenen Suchmaschinen anmelden. Die Metatags auf den Pages sind bereits eingetragen. Ein Besucheranalyse-Tool (Webalizer ) wird uns wertvolle Besucher Statistiken liefern, welche dann entsprechend ausgewertet zu den weiteren Marketingmassnahmen führen. Mögliche Sponsoren wie GGG, Christoph-Merian-Stiftung, Stadt Basel usw. werden mit einem persönlichen Brief angeschrieben und um Unterstützung des Projektes gebeten. Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe sowie Vereine der Quartiere werden angeschrieben und auf die Vorteile einer Beteiligung hingewiesen. Das Projekt wird in einer späteren Phase anderen Städten zur (kostenpflichtigen) Nutzung angeboten. Ausblick |
|
|
|
|
||||||||||||
|
|
|
|
|